Wer verordnet eine Therapie beim Logopäden und wer übernimmt die Kosten? »mehr

Die am häufigsten gestellten Fragen und ihre Antworten

Was ist Logopädie ?
Wir behandeln Sprech-, Sprach-, Stimm- und Schluckprobleme. In den Behandlungsbereichen sind alle Ansätze von Logopäden zu sehen.

Was macht der Logopäde mit meinem Kind ?
Bei kleinen Kindern wird spielerisch gelernt, so daß sie das Lernen an sich nur als Nebensache sehen.

Der Arzt hat mir keine Verordnung gegeben, was tue ich jetzt ?
Sie haben bei Kindern die Möglichkeit eine Verordnung vom Kinder-, HNO- oder Hausarzt zu bekommen. Der Zahnarzt und der Kieferorthopäde sind Ansprechpartner bei Lispeln oder falschem Schluckverhalten. Erwachsene können es beim Haus-, HNO-Arzt oder Neurologen versuchen.

Mein Arzt meint, mein Kind hat noch Zeit die Laute richtig zu erlernen. Mein Kindergarten und ich sind aber anderer Meinung. Was kann ich tun?
Rufen sie uns einfach an, wir beraten sie gerne und helfen soweit es uns möglich ist.

Wie  lange dauert  es, bis man die ersten Erfolge sieht ?
Man muß natürlich unterscheiden, was der Grund des Besuchs beim Logopäden ist. Bei Kindern und bei Stimmpatienten geht es aber relativ schnell. Bei schweren Erkrankungen wie Schlaganfall, chronischen Erkrankungen etc. muß man sich meistens etwas gedulden.

Wie lange dauert die Therapie bei meinem Kind, daß einige Buchstaben nicht korrekt spricht ?
Im Durchschnitt sagt man ca. 10 Therapien pro Laut bzw. Buchstabe. Je nach Charakter des Kindes, elterlicher Unterstützung kann dies aber auch schneller oder langsamer gehen.

Ich haben eine heisere Stimme und soll zum Logopäden. Was erwartet mich beim Logopäden ?
Über Übungen wird an der Atmung, an der Körperspannung bzw. -haltung, am Stimmeinsatz, etc. gearbeitet. Der Gymnastikball, das Trampolin, Bänder, etc. werden zur Unterstützung mit eingesetzt. Sie bekommen natürlich Hausaufgaben mit, damit das Erlernte zu Hause gefestigt wird.

Wer übernimmt die Kosten ?
Die Krankenkasse übernimmt bei minderjährigen Kindern die gesamten Kosten. Personen ab dem 18. Lebensjahr müssen einen Eigenanteil bezahlen. Ausnahmen vom Eigenanteil gibt es bei einer Befreiung ausgestellt von ihrer Krankenkasse oder bei Behandlungen nach Berufsunfällen.